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Der Begriff Novelle
stammt von lat. novus = neu. Erzählt wird eine neue Begebenheit in Prosa. Inhaltlich wird meist ein real vorstellbares Ereignis oder eine Folge von Ereignissen, die aufeinander bezogen sind, gestaltet. Die Ereignisfolge beruht auf einem zentralen Konflikt. Von der jüngeren Kurzgeschichte unterscheidet sich die Novelle vor allem durch ihre geschlossene Form, von Legende, Fabel und Märchen durch ihren Realitätsbezug.
Die Handlung ist straff und meist einsträngig geführt und beschränkt sich auf einen Geschehnisausschnitt, der meist in dramatischer Zuspitzung einen Wendepunkt bringt. Häufig werden einzelne Novellen in Rahmenerzählungen eingebettet - Techniken, die es ermöglichen, die Erzählsituation sowie die jeweiligen zeitgeschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge zu beleuchten.
(Lara-Lynn und Laura L.) |
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Das lat. Wort “novella” bedeutet “Neuerung in einem Gesetz”. Daraus leitet sich ital. “novella” ab, das eine Erzählung als Neuheit bezeichnet. In einer Novelle wird - nach Goethe - eine “sich
ereignete, unerhörte Begebenheit” dargestellt. Meist geht es darum, wie das Schicksal eines Menschen in einer schwierigen Lage, einer inneren oder äußeren Krise, eine Änderung erfährt und plötzlich eine
Wende nimmt. Oft bezieht sich dabei die Handlung auf einen Gegenstand, an dem sich der Einfluss des Schicksals besonders deutlich zeigt und spiegelt. Die Form der Novelle soll kurz, aber straff sein und
auf den Höhepunkt der Erzählung, den Wendepunkt, hinzielen. Insofern ist sie mit der Anekdote verwandt, hat aber auch Ähnlichkeit mit dem Drama, das ebenfalls straff zum Höhepunkt der Handlung hinstrebt und
kurz ausklingt. (Jonas und Paul) |
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