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Die Sturmflutgefahr an der Nordseeküste

Seit langer Zeit schon kommt es auf der Erde zu regelmäßigen Flutkatastrophen durch Stürme, Regen oder andere Ursachen. Diese Fluten waren besonders im Mittelalter mit Tod und Zerstörung verbunden. Betroffen waren vor allem die Gebiete an der Nordseeküste. Hier kam es zu besonders schweren Katastrophen mit bis zu 200.000 Toten im Jahre 1362. Viele Orte und Inseln versanken im Meer. Die Vorsichtsmaßnahmen reichten oft nicht aus und die damaligen Deiche hielten großen Fluten nur begrenzt Stand. Wer früher direkt an der Küste lebte, war in ständiger Gefahr

Trotz besserer Deiche und Technik kam es auch im 20. Jahrhundert zu schweren Überschwem- mungen an der Nordseeküste. So fielen der Februarflut 1962, die bis in die Hamburger Innenstadt vordrang, 315 Menschen zum Opfer. Weitere schwere Sturmfluten waren die Januarfluten 1976 und die Novemberflut 1981, die in Schleswig-Holstein zu Deichbrüchen führten und von der Insel Sylt Millionen Kubikmeter Sand wegschwemmten.

(Stefan)

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