Bevor die ersten schwarz-weißen Bilder zu sehen sind, wird per eingeblendetem Text die damalige Gefahr eines
Deichbruches und die Angst der Bevölkerung erläutert. Der Film beginnt zu Haukes Zeiten als Kleinknecht unter Ole Peters. Nach fünf ereignislosen Minuten kehrt Elke von einer zweijährigen Reise zurück und findet den smarten Hauke beim Holzhacken vor. Bei dieser Gelegenheit werden erste vielsagende Blicke getauscht. Nach fünfzehn Minuten hat man die Dorfgemeinschaft einmal singen, den alten Deichgrafen fünfmal essen und einmal sterben gesehen. Das alles ist zwar ziemlich langweilig, bleibt aber wenigstens originalgetreu. In diesem Stil geht es weiter. Der einzige Unterschied zur Novelle: Wienke wird nicht erwähnt.
Fazit: Wer die Geschichte des Schimmelreiters kennen lernen möchte, sollte lieber die Novelle lesen. Das ist spannender und ohne grausame Musikuntermalung. (Gerrit und Justus) |