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Hans Theodor Storm wurde am 14. September 1817 in Husum geboren. Sein Vater Johann Casimir Storm war gelernter Advokat, seine Mutter Lucie Woldsen stammte aus einer alten Patrizierfamilie.
Mit neun Jahren besuchte Storm die Gelehrtenschule in Husum. Anschließend (1835) ging er auf das Katharineum, ein Gymnasium in Lübeck. Später studierte er fünf Jahre Jura auf den Universitäten Kiel und
Berlin. Nachdem er sein juristisches Examen abgelegt hatte, kehrte er in seine Heimatstadt Husum zurück und ließ sich dort als Rechtsanwalt nieder. Wichtiger aber war ihm das literarische Schaffen. Storm
schrieb Gedichte, Märchen, Erzählungen und besonders Novellen, seine Vorbilder
waren Eduard Mörike, Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine. 1846 heiratete Storm zur Überraschung der Familie seine Kusine Constanze Esmarch. Nach der Geburt des ersten Sohnes Ernst (1853) folgten
drei weitere Kinder. Mit vierzig Jahren starb seine Frau, daraufhin schloss er ein weiteres Mal den Bund der Ehe, und zwar mit seiner früheren Geliebten Dorothea Jensen. 1888 schrieb Storm sein letztes
und erfolgreichstes Werk: die Novelle “Der Schimmelreiter”.
Noch im gleichen Jahr erlag einer schweren Erkrankung und starb am 4. Juli. (Kira und Louise) |